ein ausblick
für einen augenblick nur kehrt vollkommener frieden ein. nichts verstummt, doch wird es schlichtweg verdrängt von dieser einmaligen aussicht.
wär ich ein vulkan, ein sturm, ein wolf oder ein schaf… diese stadt läge ebenso im halbschlaf vor mir. gleichgültig, schlummernd, unwissend.
verletzlich…
ein ähnlicher anblick, exklusive des unüberschaubaren menschengewirrs, hinter noch nicht gebauten mauern, muss sich den osmannen dargeboten haben…
3 sekunden ruhe…
3 sekunden frieden…
biergetränktes wort bricht wie immer diese stille.
und so wollen wir es auch.
ja, so wollen wir es…
wie mit voller wucht gegen einen wellenbrecher geworfen. vereinzelte, verlorne schlachten spuken in meinem geist herum… wie war das mit dem vergangenen? …alleine das wort “vergangen” hat nicht umsonst die jahrhunderte überdauert ohne seine bedeutung zu verlieren.
this voice is one i can hear every day. and i know it to be right.
um schamlos zu klauen: was war es noch, dass der frieden der menschheit bescherte?
wieder lache ich über jene, die stolz sich brüsten… gelesene weisheiten rezitieren… ohne auch nur einen deut davon zu verstehen. lieber gut geklaut als schlecht selber erfunden? “schwache geister unter dem deckmantel des halbwissens” spie etwas von einem hohen ross herunter, mitten in den rotzhaufen aus menschlichem abfall.
und ich hätte so ein nettes menschlein sein können… zeigt mir den tod, die verzweiflung und das elend. vielleicht seht ihr eines tages mein wahres gesicht. ich würde es begrüßen.
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- Published:
- April 14, 2008 / 7:14 pm
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